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Max Baumann-Jubiläumskonzerte
Zum 100. Geburtstag des Komponisten und Hochschullehrers

Zum 100. Geburtstag des in Kronach geborenen Komponisten werden in diesem Jahr besondere Aufführungen aus seinem musikalischen Schaffen geboten. In Würzburg wird der Anfang gemacht. Am Samstag, 8. April 2017 , 19 Uhr wird dort im Kiliansdom Baumanns „Passion“ opus 63 aus dem Jahr 1960 in der Reihe Würzburger Domkonzerte aufgeführt. Ausführende sind der Würzburger Domchor, die Mädchenkantorei am Würzburger Dom, der Herrenchor der Würzburger Domsingknaben, das Würzburger Domorchester und das Percussion Ensemble Stuttgart. Als Solisten wirken Elke Kottmair, Sopran, Markus Lemke, Bariton, und Markus Grimm, Sprecher, mit.
Ein Einführungsvortrag von Dr. Michaela Hastetter findet um 17.45 im Würzburger Burkardushaus statt. Karten sind online erhältlich: www.wuerzburger-dommusik.de
Zum Geburtstagsjubiläum von Max Baumann werden auch in Kronach im Herbst verschiedene Erinnerungsveranstaltungen organisiert. Die Max-Baumann-Gesellschaft plant u.a. zum Geburtstagstermin am 20. November ein Symposion zum Schaffen des gebürtigen Kronachers. Dessen Cranach-Oratorium, das er zum Cranach-Jubiläumsjahr 1972 komponiert hatte, war 1972 in Kronach uraufgeführt und zur Tausendjahrfeier der Stadt im Jahr 2003 hier wiederholt worden. In der Kronacher Stadtpfarrkirche wird es im Dezember die Aufführung der Kantate „Tochter Zion, freue dich“ mit den Augsburger Domsingknaben geben. Mehr über den in der Oberen Stadt - und zwar im Haus der Schlosserei Hümmer - geborenen Komponisten ist der Biografischen Skizze von Dr. Adelheid Geck im Historischen Stadtlesebuch zu entnehmen.

Die Geschichte des Bildes Motschenbacher

Motschenbacher heiratete 1825 die Kronacher Schmiedstochter Margarete Fugmann und ließ sich in der Stadt nieder. Beruflich erfolgreich, engagierte sich der Neu-Kronacher (Reigschlaafter) in Stadt und Handwerk, u.a. als Gemeinde-Bevollmächtigter (1854) oder Prüfungsmitglied des Wagner-Handwerks (1859). Im Jahr 1842 nahm Motschenbacher am Kronacher Brautzug zur Hochzeit des Kronprinzenpaares Max von Bayern und Marie von Preußen teil. Am 16. Oktober 1842 zogen 42 Brautpaare aus ganz Bayern und in Tracht während des Oktoberfestes am Königszelt vorbei. Den Kronacher Brautzug führten der Bräutigam und Messerschmiedemeister Georg Hellmuth und seine aus Bamberg stammende Braut, Margarethe Grieser, an. Motschenbacher, ein naher Verwandter des Bräutigams, begleitete das Paar als 2. Zeuge. In Erinnerung an dieses Ereignis ließ er sich anschließend durch den Kronacher Kunstmaler Lorenz Kaim (1813-1885) portraitieren. Kaims Signatur mit Datierung 1842 konnten im Rahmen der laufenden Restaurierung des Gemäldes freigelegt werden.

Lorenz Kaim, Portrait Martin Motschenbacher (1802-1863) in Kronacher Tracht, Kronach 1842, Öl auf Leinwand auf Karton aufgezogen, gerahmt

Bürgerstiftung packt neue Projekte an
Spenden erleichtern Bewahrung historischer Schätze

Das Bronze-Stadt- und Festungsmodell vor dem neuen Rathaus habe die Bürgerstiftung Historisches Kronach einige Jahre beschäftigt. Es sei ein finanzieller Kraftakt gewesen, der aber dank zahlreicher Spenden aus der Bürgerschaft und von Unternehmen gestemmt werden konnte, erklärte Vorsitzender Manfred Raum in der jüngsten Sitzung des Stiftungsrates. Dem Gremium lagen nun weitere Vorschläge und Anträge zur Erhaltung von Kulturgut vor. Vor deren Behandlung gab der stellvertretende Stiftungsvorstand Thomas Kolb den Finanzbericht für das Jahr 2016, dem zu entnehmen war, dass angesichts der Niedrigzinsen nur ein begrenzter Spielraum für neue Maßnahmen vorhanden ist. Dennoch befürworteten die Stiftungsratsmitglieder einen Antrag der Stadt Kronach und beschlossen für die dringend nötige Restaurierung zweier für die Stadtgeschichte bedeutsamer Bücher aus dem Stadtarchiv einen Zuschuß von 1200 Euro, um die Restaurierungsarbeiten auf den Weg zu bringen.

Armin Reumann (1889-1952), Kronacher Stadtaufbau, Öl auf Leinwand

Auftrag erteilt

Für eine weitere Maßnahme gab der Stiftungsrat nun endgültig grünes Licht, nämlich für die Restaurierung des Portraits des Kronacher Schmiedemeisters “Martin Motschenbacher (1802-1863) in Kronacher Tracht”. Schon in der letzten Sitzung waren die Stiftungsratsmitglieder übereingekommen, das Projekt zu verfolgen, für die endgültige Auftragserteilung sollte jedoch das finanzielle Jahresergebnis abgewartet werden. Für die Restaurierung dieses Bildes sind auch bereits Bürgerspenden eingegangen, so dass der Stiftungsrat optimistisch davon ausging, den Auftrag verantworten zu können. Das von Lorenz Kaim stammende Bild habe große Bedeutung für die städtischen Museen, führte Stiftungsrat Alexander Süß aus. Es befindet sich seit 1928 im Bestand des Frankenwaldmuseums. Es ging seinerzeit als Schenkung der Familie in den Bestand ein und zählt zu den herausragenden Objekten der Städtischen Sammlungen. Neben dem Umstand, dass der Dargestellte und die Herkunft des Gemäldes bekannt sind, ist es kürzlich auch gelungen, die Entstehungsumstände zu klären. Zudem gewährt das Bild einen der seltenen Blicke auf die Kronacher Männertracht, wie sie um 1840 zu finden war.

Zweckgebundene Projektspenden

Da die Zinserlöse der Bürgerstiftung aus ihrem Kapitalstock derzeit sehr niedrig sind, hoffen die Stiftungsratsmitglieder vermehrt auf Spenden für weitere Projekte. Denn es stehen weitere Projekte an. So hat der Stiftungsrat eine weitere notwendige Erhaltungsmaßnahme in Auftrag gegeben, nämlich die restauratorische Überholung eines im Stiftungseigentum befindlichen Werkes von Armin Reumann: der “Stadtaufbau” des Sonneberger Künstlers wurde der Bürgerstiftung bei deren Gründung von der Stifterin Sophie Stähler zum Geschenk gemacht. Das Gemälde des spätimpressionistischen Malers, der derzeit eine Wiederentdeckung erfährt, nehme in der Reihe Kronacher Stadtansichten eine herausragende Stellung ein, meinte Alexander Süß. Es sei notwendig und sehr wünschenswert, das Bild für künftige Ausstellungszwecke zu ertüchtigen. Dem schlossen sich die Stiftungsräte an und äußerten zugleich die Hoffnung, dass weitere großzügige Spendeneingänge die Finanzmittel der Bürgerstiftung verstärken.

Projektbezogene Spenden (mit entsprechendem Stichwort) werden erbeten auf die Spendenkonten der Bürgerstiftung:

Sparkasse Kronach
DE98 7715 0000 0100 0040 01 und
Raiffeisen-Volksbank Kronach DE21 7736 1600 0000 0020 03.

Kronach, 17.3.2017
f.d.Bürgerstiftung:
Manfred Raum

1. Cranach-Ausstellung Düsseldorf

Als einen Höhepunkt im Reformationsjahr 2017 widmet das “Museum Kunstpalast Düsseldorf” Lucas Cranach d. Ä. vom 8. April bis zum 30. Juli 2017 die groß angelegte Werkschau “Cranach. Meister - Marke - Moderne”. Die Ausstellung nimmt Cranach in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick und beleuchtet neben seinen Erfolgsstrategien den Einfluß des herausragenden KÜnstlers bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart. (Pressetext) In diese Ausstellung gibt unser Verein als Leihgabe das Cranach-Bild “Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen”, das sonst seinen Platz in der Fränkischen Galerie hat. Wir überlegen, ob wir eine Fahrt nach Düsseldorf organisieren und fragen deshalb unsere Mitglieder und Freunde, wer an einem Besuch dieser Ausstellung Interesse hat und gegebenenfalls an einer 2-3-Tagesfahrt (mit weiteren Programmbestandteilen) teilnehmen möchte. Für eine unverbindliche Rückmeldung per Email sind wir dankbar! Sie können natürlich ihre Ausstellungsreise nach Düsseldorf auch selbst planen; für diesen Fall empfehlen wir sich über die “Cranach-Box” zu informieren: Link zur Cranach-Box
Die Cranach-Box enthält ein kompaktes Aufenthaltspaket.

Fotoausstellung zum Thema "Landesgartenschau Kronach 2002"

Landesgartenschau

Wir planen für dieses Jahr u.a. eine Fotoausstellung zum Thema "Landesgartenschau Kronach 2002..." Unser Verein hat seinerzeit u.a. mit einem Fotowettbewerb viele Besucher ermuntert, im Landesgartenschaugelände zu fotografieren. Nur ein kleiner Teil dieses umfangreichen Bildmaterials ist bisher gezeigt oder veröffentlicht worden. In einer Auswahlausstellung sollen die für die Stadtentwicklung so bedeutsame Schau und ihre Nachwirkungen dargestellt werden. Wenn Sie hierzu noch Bildmaterial - es kann gerne bis in die Jetztzeit reichen - beisteuern können, würden wir uns sehr darüber freuen! Bitte lassen Sie es uns bald wissen! (Am besten digital). Per EMail oder als CD/DVD oder USB-Stick an die postalische Adresse des Vorstands.

Neue Vereinszeitschrift.

Unser nächstes Zeitschriftenheft soll im April/Mai erscheinen. Bitte überlegen Sie, ob Sie uns einen Beitrag schreiben, eine Bildgeschichte verfassen, ein Foto oder einen Hinweis auf ein besonderes Thema geben können? Und: vielleicht möchten Sie bei unserer Redaktionsarbeit mithelfen? Rufen Sie einfach an (20409) oder melden sich per E-Mail Zum Schluß: Das Buch "Alltag im alten Kronach" ist nach wie vor lieferbar. Die Mitglieder erhalten ein Exemplar zum Preis von 3 Euro (bei Versand + 2 €). Wir freuen uns auf Ihre Rückantwort!

Schreiben Sie mit!

Luthertum in Kronach (Mehrteilige Informationsreihe)

Die konfessionelle Situation in Kronach während der Reformationszeit (Teil 1)

Jubiläen geben immer Anregung, sich mit dem zu feiernden Anlass näher zu beschäftigen. Die 500. Wiederkehr des Thesenanschlages Martin Luthers im Jahre 2017 ist Grund genug, sich mit der Situation der katholischen Kirche im Kronacher Land während der Reformationszeit näher zu beschäftigen. Grundlage bildet die Chronik des Georg Fehn (1867 - 1953), der mit seinen Aufzeichnungen zur Geschichte Kronachs uns ein wertvolles Nachschlagewerk in sechs Bänden hinterlassen hat. Seine Aufzeichnungen zur damaligen konfessionellen Lage, liefern nicht nur ein regionales Stimmungsbild aus der Sicht eines Heimatchronisten sondern auch eine institutionelle Analyse der Kirchensituation im Hochstift Bamberg. [...](mehr demnächst auf der neuen Webseite)

Hier Teil 1 als PDF zum Download

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