Kronach auf verschiedene Weise entdecken

Brunnenführer für Kronach - Ein neuer Weg Kronach zu entdecken!

Ein Führung durch Kronach mit einem besonderem Klang: dem Plätschern des Wassers. Dabei ist aber nicht an die drei Flüsse gedacht, die Kronach durchfließen. Eher an den Klang des Brunnenwassers, der auf allen markanten Plätzen zu hören ist. Dort spielte sich in der früheren Amtshauptmannschaft Cronach auch das Leben einer fürstbischöflichen Kleinstadt ab. Kinder, Waschweiber, Marktleute, Brauer, Bauern und Bürger hielten sich dort auf und tauschten alte und neue Gerüchte aus.

Diese Orte aufzusuchen und dabei noch etwas über die Geschichte Kronachs zu erfahren, dazu soll der Brunnenführer verführen. Die Brunnen sind übersichtlich auf einem Blatt aufgelistet und ergänzt durch eine Beschreibung, die sich nicht nur den Brunnen und Sehenswürdigkeiten der Stadt sondern auch ihren kulinarischen Genüssen widmet.

Mit dem Kronacher Brunnenführer soll eine neue Sichtweise auf die Stadt Kronach angeregt werden. Folgt man den Brunnen, dann erlebt man auch auf diesem Wege die Geschichte der Stadt.

Machen Sie sich auf den Weg! Hier können Sie sich den Brunnenführer herunterladen: Brunnenführer
Und hier können Sie sich die erste Seite einer Führung durch Kronach zu allen Brunnen der Stadt herunterladen: Kronacher Brunnen-Lehrpfad

Prospekt zur Martern-FührungMarterstein

Dem Dahineilenden bleibt der Reiz und der Sinn der Flurmale verschlossen, denn das religiöse Mal am Weg verlangt nach Ruhe – nach Besinnung.“ So wünscht sich Roland Graf die Begegnung mit „seinen“ Martern. Denn seinem jahrelangen intensiven Einsatz ist es zu verdanken, dass noch eine so große Anzahl von Bildstöcken im Landkreis Kronach erhalten blieb.

Der „Marternwegweiser“ beschränkt sich allerdings nur auf die im Stadtgebiet vorhandenen Bildstöcke und versteht sich daher als ein "Wanderführer zu religiösen Wegmalen in Kronach-Stadt". Anlässlich der 1000-Jahr-Feier im Jahre 2003 wurde diese 24-seitige Broschüre vom Verein "1000-Jahre-Kronach" in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatpfleger Roland Graf herausgegeben. 21 Martern und Heiligenfiguren werden beschrieben. Die älteste Marter, die Pestmarter, stammt aus dem Jahre 1430, die in dieser Broschüre verzeichnete jüngste Marter aus dem Jahre 1991.

Dieser Wegweiser gibt einem die Möglichkeit 600 Jahre stilgeschichtliche Entwicklung der Martern kennen zu lernen. Gotische, barocke und neuzeitliche Einflüsse  veränderten die Bildstöcke über die Jahrhunderte in ihrem Aussehen. Interessant sind auch die Errichtungsgründe, die in der Broschüre ausführlich beschrieben sind.

Der Kronach-Besucher, der dieses Angebot nutzt, erfährt Stadtgeschichte unter einer neuen Perspektive. Er kann sich alleine auf den Weg zu diesen religiösen Wegmalen begeben (Marterführer) oder, was interessanter ist, dies unter der fachkundigen Obhut von Roland Graf tun, dessen erzählerische Kraft die Martern zum Leben zu erwecken scheint.

Nähere Informationen unter Tel. 09261 97319 (Touristinformation)

Flyer

Wie fühlt man sich, wenn man in die Geschichte eintaucht, die vor 3000 Jahren stattgefunden hat? Wie lebten die Menschen der damaligen Zeit, die uns als Bronzezeit bekannt ist? Was war der Anlass für diese Befestigungsanlage, die mit zu den bedeutendsten Wehranlagen gehört, die jemals in Mitteleuropa ergraben wurde und in ihrer Qualität einmalig ist für die ausgehende Bronzezeit?

Himmelsscheibe

Die so genannte „Himmelscheibe von Nebra“ lenkte die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit wieder auf die Bronzezeit und lässt die astronomischen Kenntnisse der damaligen Bevölkerung in einem neuen Licht erscheinen.

Mit solchen Funden kann die Heunischenburg nicht aufwarten. Jedoch weisen zahlreiche Waffenfunde darauf hin, dass hier über Jahrzehnte hinweg ein reges Leben geherrscht haben muss. Und wer durch die wieder erschaffene 40m lange Torgasse läuft, spürt den Atem der Geschichte.

Kommen Sie nach Kronach-Gehülz auf den Wolfsberg und lassen Sie sich durch die erlebnispädagogischen Führungen in die Bronzezeit „beamen“.

Nähere Informationen unter 09261 97319 (Touristinformation).

Honigdieb, Hühnerwunder und Ehebrecherin

Was hat dies mit der Fränkischen Galerie auf der Festung Rosenberg zu tun, werden Sie fragen. Was hat im bedeutendsten Kunstmuseum Oberfrankens ein Honigdieb zu suchen? Wo wird man die Ehebrecherin finden? Immerhin kann sie sich in 25 Sälen auf 3 Stockwerke verteilt verstecken. Und ein Hühnerwunder? Das gehört eher in die fränkische Fabelwelt als in das Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums.

Sie sollen nicht länger auf die Folter gespannt werden. Hier die Auflösung: Der Honigdieb ist Amor und zeigt sich zusammen mit Venus auf einem Gemälde von Lucas Cranach d.Ä..

Die Ehebrecherin gehört ebenfalls zur Sammlung von Lucas-Cranach-Bildern, die auf der Festung Rosenberg, über der Geburtsstadt des großen Meisters, einen würdigen Platz gefunden haben.

Das Hühnerwunder ist keine fränkische Fabel. Kein geringerer als Albrecht Dürer hat sich mit dieser Legende um den Hl. Jakobus auf einem Tafelbild beschäftigt. Auch dies ist hier in Kronach zu sehen.

Kommen Sie und lassen Sie sich von den Werken der Fränkischen Galerie begeistern. Führungen nach Vereinbarung.

Nähere Informationen unter 09261 97319 (Touristinformation).

Ernährung und Hygiene in Mittelalter und Neuzeit

Flyer Küche, Duft und Heimlichkeit

Eine Führung speziell für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.

Unter dem Motto „Geschichte zum Anfassen“ sollen die Kinder durch eigenes Erleben das Leben vor 500 Jahren begreifen. Kronach mit seiner mittelalterlichen Oberen Stadt und seiner Festung Rosenberg bietet dazu ideale Voraussetzungen.

Die Gruppen werden durch die Festungsanlage geführt und erleben das Feuermachen mit Hilfe eines Feuerstahls und Feuersteins. Sie erleben das aufwändige Zubereiten der Speisen und die damaligen Tischsitten: Rülpsen war übrigens ausdrücklich erlaubt!!

Was wurde im Mittelalter gegessen? Gab es schon Pommes und Currywurst? Oder konnte man sich eine Pizza bestellen? Gab es als Nachspeise Zitroneneis? Interessant ist es auch, zu erfahren, wie es im 14. bis 17. Jahrhundert um die Hygiene bestellt war. Wie oft musste man sich als Junge  waschen? Wie pflegte man seine Zähne? Gab es schon eine Art Zahnpasta? Und für Mädchen: Gab es Lippenstifte und zupfte man sich damals schon die Augenbrauen? Dies alles erfahren Sie bei dieser Führung, die etwa 1 ½ Stunden dauert. Die Gruppenstärke sollte nicht mehr als 25 Personen betragen.

Nähere Informationen unter 09261 97319 (Touristinformation).

Ein Friesner-Fresken-Leporello hat der Verein 1000 Jahre Kronach herausgebracht. Seine Inhalte zeigen die Bilderabfolge des kunsthistorisch außerordentlich bedeutsamen St. Georgs-Zyklus. Noch immer gebe es um die Friesner Fresken viele ungeklärte Fragen, was Anlaß gewesen sei, mit dem Fresken-Leporello auch eine Literaturauswertung zu verbinden.

Für Besucher sei damit eine praktische Handreichung erhältlich, die in knapper, aber anschaulicher Form über den Inhalt des umfangreichen St. Georgs-Zyklus im Turm der Pfarrkirche informiere.

Alternative

Das Friesner-Fresken Leporello ist im Pfarrbüro und im Dorfmuseum Friesen erhältlich.

Gegen Einsendung von 2 Euro in Briefmarken an den Verein 1000 Jahre Kronach, Rödernstr. 8, 96317 Kronach, wird das Leporello zugesandt

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